Bericht über die Fahrt Siofok/Veszprem vom 27.12. bis 29.12.2009
Am 27.12.2009 pünktlich um 0:00 Uhr war es wieder soweit. Der mit Sach- und Futterspenden beladene |
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So zügig, dass der Bayer am Elzer Berg noch Zeit hatte, |
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| Bereits um 8:45 Uhr tangierten wir Wien und um 9:45 Uhr erreichten wir die ungarische Grenze. | ||||
Um 12:00 Uhr waren wir mit den Tierschützern der Tierschutzorganisation Vackolo in Veszprem auf dem Parkplatz eines |
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Die Bodenplatte ist schon gegossen, auch wurde das Holzhäuschen, das wir im November nach Veszprem gebracht hatten, schon aufgebaut. |
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Die Hunde sind auch schon auf dem Grundstück untergebracht, da es mittlerweile zu viele sind, um sie in der Privatwohnung zu halten. |
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Nachdem Reiner und Gerhard den festgefahrenen Sprinter wieder aus seiner misslichen Lage befreit hatten, konnten wir den ersten Teil der Spenden mit Hilfe der ungarischen Tierschützer abladen. Es ist immer wieder schön, in die glücklichen Gesichter der Tierfreunde zu schauen. |
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Nach getaner Arbeit hatten wir auch ein wenig Zeit, uns mit den Hunden zu beschäftigen. Es zeichnete sich eine gewisse Unruhe im Rudel ab. Es war immer der gleiche Hund, der gemobbt wurde. Vor unseren Augen ereignete sich dann ein böser Beißunfall. |
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![]() Topolino , noch unverletzt |
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Sofort nahmen wir Kontakt zu Deutschland auf, in der Hoffnung, es findet sich dort noch ein sicheres Plätzchen für Topolino, denn er war im Rudel ein typisches Mobbing-Opfer. Und er hatte Glück; schnell haben sich Leute gefunden, die ihn aufnehmen wollten und ausreisefertig war auch. Jetzt ist er in seiner Pflegestelle in Sicherheit. |
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Um 13:45 Uhr ging es weiter Richtung Siofok. |
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Zunächst steuerten wir unsere Pension an, damit wir schon Mal einchecken und unseren „Ballast“ von Bord werfen konnten. |
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Nach kurzem Aufenthalt dort fuhren wir zum Tierheim. Zsuzsi, die deutschprache Betreuerin des Tierheimes und Janosch, der Sohn der kürzlich verstorbenen Tierheimleiterin Marika, warteten dort schon auf uns. Auch in Siofok hat sich einiges seit unserem letzten Besuch getan. |
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Vor dem Eingangsbereich entsteht ein Zwinger, wo die Welpen des Tierheimes untergebracht werden sollen. Im Moment leben sie noch mit den erwachsenen Hunden zusammen im Rudel. |
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Im Kampf gegen die Schlamm-massen soll der |
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Bevor wir mit dem Ausladen des Sprinters begannen, überreichten wir Zsuzsi den Karton mit den gespendeten Transpondern und die frohe Botschaft, dass in Deutschland 500 m² Dachplatten darauf warten, schnellstmöglich nach Siofok transportiert zu werden, damit die Schlacht gegen die Schlammmassen endgültig vorbei ist und die Hunde im Freilauf auch ein Dach über dem Kopf haben. Das glückliche Gesicht von Zsuzsi wird mir immer in Erinnerung bleiben. Viele Helfer waren vor Ort, um die restlichen Spenden vom Transporter abzuladen. Ich machte in der Zeit einen kleinen Rundgang durchs Tierheim und sah dabei viele bekannte Gesichter wieder: |
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| Rex | Jenny und Sunny | |||
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| Stella | Tanya | |||
Nachdem alle Spenden abgeladen waren, blieb noch ein wenig Zeit für einen kleinen Plausch mit Zsuzsi und Janosch. Auf einen heißen Tipp hin von Zsuzsi fuhren wir noch in ein Lokal in Pensionsnähe und Reiner lud uns zum Essen ein. Es war ein gemütliches, sauberes Fischrestaurant, wo es auch etwas Vegetarisches für mich gab. Nach einem leckeren Essen waren wir zwar „hunde“müde, aber glücklich, dass alles so gut geklappt hatte. Leider war das Restaurant nach unserem Besuch nicht mehr so sauber, denn nach und nach löste sich der Schlamm vom Tierheim von meinen Schuhen. In der Pension setzten wir uns noch kurz zusammen, um dann gegen 19:00 Uhr fix und fertig ins Bett zu fallen. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir am anderen Morgen um 10:00 Uhr wieder zum Tierheim. Da Tanja und Anne in Deutschland noch richtig aktiv waren und weitere Plätzchen auf einer warmen Decke gefunden hatten, musste Zsuzsi erst noch klären, welche Hunde ausreisefertig sind und mit uns fahren können. Nachdem das geklärt war, wurden die Hunde noch einmal dem Tierarzt vorgestellt und wir fuhren in der Zeit mit dem Taxi nach Siofok-Zentrum, um unseren Termin beim Amtsveterinär wahrzunehmen. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, blieb uns noch ein wenig Zeit für einen Kaffee, auf den Zsuzsi uns eingeladen hatte. Danach ging es wieder ins Tierheim, weil noch viel Arbeit auf uns wartete. Reiner und Gerhard machten den Sprinter fertig für den Transport; die Boxen mussten aufgestellt und richtig gesichert werden. Das hört sich zwar recht einfach an, ist aber letztendlich doch sehr zeitintensiv. Zsuzsi führte mich während dessen noch einmal durchs Tierheim, auch in die Zwinger der Hunde. Danach war dann keine Stelle mehr an meinen Klamotten sauber. Nun war es an der Zeit, die Hunde zu verladen. Reiner und Gerhard kümmerten sich darum, dass die Hunde in passende Boxen kamen, während ich dafür sorgte, dass auch die richtigen Papiere an den Boxen angebracht wurden. 20 Hunde gingen insgesamt in Siofok an Bord. Mit wertvoller Fracht fuhr der Sprinter nach einem rührenden Abschied von den ungarischen Tierschützern Richtung Pension. Wir nahmen noch ein kleines Mahl in Form von Kartoffelsalat und vegetarischen Schnitzeln zu uns und hauten uns dann auf’s Ohr, damit wir wenigstens noch ein wenig zur Ruhe kamen, bevor die Reise wieder gen Heimat ging. Da niemand so richtig schlafen konnte, fuhren wir früher als geplant in Siofok los. Zunächst mussten wir erst wieder nach Veszprem, um dort die anderen sechs Hunde an Bord zu nehmen. Kurz nach 1:00 Uhr ging die Fahrt nach einem starken Tankstellenkaffee los. Auch auf der Rückfahrt war uns Petrus wieder gnädig. Während wir von Deutschland ständig Meldungen über Glatteis und Schnee hörten, hatten wir freie Bahn. Punkt 6:00 Uhr passierten wir die österreichisch/deutsche Grenze. |
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Um 6:15 Uhr waren wir an der Raststätte Donautal, wo wir uns von dem ersten Hund trennen mussten. |
![]() Linda |
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Mit etwas Verspätung kamen wir an der Raststätte Bayrischer Wald an. Dort stiegen zwei Hunde aus. |
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| Bukta | Bundi | |||
Weiter ging es auf der A 3 Richtung Frankfurt. Die nächste Station war Medenbach. Wir waren so zügig durchgekommen, dass wir uns dort die erste Pause gönnen konnten. Pünktlich um 13:00 Uhr kamen dann die bestellten Taxis der Hunde: |
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Angie und Zulu (leider kein Bild vorhanden) |
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| Ficko | Jonny | |||
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| Babi | Aleks | |||
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| Dani | Laura | |||
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| Karak | Cora | |||
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| Miranda | Roli | |||
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| Zokni | Perec | |||
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| Fani | Leona | |||
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Mary | |||
| Nun ging es Richtung Endstation Flögert. Dort stiegen die letzten sechs Hunde aus. | ||||
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| Sonya (hier noch in Ungarn) | Topolino (hier noch in Ungarn) | |||
Für Luca, Sziszi, Kormi und Borisz ging es im Privat-PKW noch ein kleines Stückchen weiter. Das neue Herrchen von Borisz war so lieb und hat uns bei dem Transport der Hunde und Flugboxen nach Siegen geholfen, danke André. |
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| Luca | Kormi | |||
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| Sziszi, unser Sorgenkind | Borisz (jetzt Indy) | |||
Fix und fertig, aber glücklich, dass alles so gut geklappt hatte, obwohl auch wir ab Medenbach das Sauerwetter hatten, ließen wir den gegen 21:00 Uhr den Tag ausklingen. An dieser Stelle ein Danke schön an Reiner und Gerhard, dass sie mich überall hin mitgenommen haben, obwohl ich aussah wie „Sau“. |
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